Zwischen Ruhe und Bewegung


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Landschaften, mit ihren jahreszeitlichen Veränderungen, offen, lieblich, bedrohlich, mit ihrem geheimnisvollen Wechselspiel der Farben, sind ebenso Gegenstand ihrer Malerei, wie der Mensch als Individuum, in Ruhe, Bewegung und Emotionalität. In ihren Reiseeindrücken aus Frankreich, Indien und dem Oman beeindruckt eine vibrierende Farbigkeit. Ein rascher, leichter Pinselstrich unterstreicht ihre Dynamik und spontane Malweise.

Ihr kreatives Schaffen hat sich auf dem Gebiet der Malerei im Laufe der Jahre beständig verändert. Eine unbestechliche Beobachtung der Natur, der Welt und ihrer Geschehnisse sind Anfangsgedanke und Auftrag zugleich, sich in vielfältiger Weise künstlerisch Bahn zu bereiten. Viele Gemälde tragen das Naturbild selbstverständlich in sich.

Wobei ihre lebendige Art, intuitiv den richtigen Farbklang für ein Thema zu wählen, den Betrachter sofort ins Bildgeschehen zieht, dem beobachtenden Auge Möglichkeit der persönlichen Assoziation gibt.

Aquarelle, die spontan oder geduldig Lasur über Lasur bekommen, schwungvolle Farbspritzer über das reine Weiß des Papiers gelegt, feinnervige Linien in das feuchte Papier mit spitzem Holz gegraben, sammeln in Vertiefungen Farbe, lassen Luft und Raum für ein subtiles Spiel von Wahrnehmung und Phantasie. Die Lust, fließend, leicht, wässrig zu arbeiten, findet sich auch auf großflächigen Gemälden wieder, die Dynamik und zugleich Leichtigkeit zeigen.

Vielschichtige Farbaufträge, Experimentierfreude, verschiedene Texturen und Malweisen zu verknüpfen und zu einem farbgewaltigen, ausgewogenen Gemälde zu komponieren, gelingt ihr auf eindrucksvolle Weise scheinbar mühelos.